Das System liest mit IR-Spezialkameras Fahrzeugkennzeichen aus und vergleicht sie mit einer MySQL-Datenbank, die im Systemumfang enthalten ist. Das System enthält eine Bedienoberfläche, mit der durch wenige Mausklicks herauszufinden ist, welche bekannten und/oder unbekannten Kennzeichen sich den Ein- und Ausfahrtskameras genähert haben. Auch die Suche nach bestimmten Kennzeichen oder Teilen davon erschließt sich intuitiv.
Selbst bei häufig wechselndem Bedienpersonal werden keine umfangreichen Schulungsmaßnahmen erforderlich. Bekannten Kennzeichen können - vorab oder beim Zufahrtsvorgang - zeitlich beschränkte Zufahrtsrechte zugeordnet werden. Zusätzlich können Kennzeicheninformationen zu jedem Kennzeichen optional in eine Alarmliste eingetragen werden. Hierdurch kann nach der Erkennung ein Alarm oder eine Handlungsanweisung ausgelöst werden.
Sicherheit - Zuverlässigkeit
Das System ist netzwerkfähig und kann eigenständig, im Verbund mit Clients oder mit einer zentralen Datenbank arbeiten. Bei Bedarf kann auch festgestellt werden, welche Fahrzeuge sich in welchen Bereichen des Werksgeländes befinden und die Zufahrt lässt sich nach Gruppen steuern. Nicht nur eine Protokollierung von Aufenthalt und Bewegung der Fahrzeuge ergibt sich somit „automatisch“, sondern auch die Möglichkeit, über Netzwerk oder serielle Ausgabe Fremdsysteme wie Leitstände, Zutrittskontrollsysteme o.ä. zu informieren.
Automatisierung der Wiegung
Schon während des Befahrens der Waage wird das Kfz-Kennzeichen gelesen und ein Übersichtsbild des Fahrzeugs aufgenommen und gespeichert.
Nach dem Erkennen des Kennzeichens wird dem Wiegeergebnis automatisch das Nummernschild hinzugefügt und als ein einheitliches Dokument mit Foto abgelegt. Wenn für bekannte Kennzeichen die entsprechen-den Berechtigungen vergeben sind, kann die eingebaute I/O-Karte einen potenzialfreien Kontakt schalten und somit Schranken, Rolltore und ähnliche Einrichtungen automatisiert steuern.
Die Zufahrtsberechtigungsdauer kann jeweils aus einem Auswahlfeld übernommen oder individuell vergeben werden. Die Daten des Zufahrtsvorgangs werden anschließend automatisch in die Datenbank übernommen. So wächst im Laufe der Zeit ein automatisches Besucherprotokoll an, aus dem man mit Angabe von Zeit, Dauer und Häufigkeit ersehen kann, wer das Gelände befährt. Diese Daten lassen sich aus der MySQL-Datenbank auch per ODBC-Abfrage z.B. nach Excel oder Access übernehmen und auswerten.
Auch Besuchermanagement- oder Zutrittskontrollsysteme lassen sich über Schnittstellen anbinden. Versionsabhängig können den Benutzern verschiedene Berechtigungen vergeben werden. So lässt sich der Zugriff auf die entsprechenden Daten schützen und ggf. auch von einem Doppelschlüssel („Vier-Augen-Prinzip“) abhängig machen.
Über eine Alarmlistenfunktion kann zusätzlich für einzelne Kennzeichen eine automatische Funktion hinterlegt werden. Hierüber kann z.B. eine Benachrichtigung per E-Mail veranlasst werden. Auch zusätzliche Schaltvorgänge sind möglich, wodurch man z.B. optische oder akustische Signale auslösen kann.
Mit der Gruppenzuweisung kann die Nutzung von Verkehrs- oder Parkraum unabhängig vom Gesamtplatz eingeschränkt werden. Für Teilbereiche der betrieblichen Infrastruktur kann so eine mannlose Protokollierung und Automatisierung der Zufahrten erreicht werden.
Komfort
Jedes zugelassene Kraftfahrzeug muss ein lesbares Kennzeichen führen. Somit bietet es sich als Identifizierungsmerkmal an, um ohne zusätzlichen fahrzeugabhängigen Aufwand Zufahrten zu steuern.
Andere Systeme erfordern für die kontrollierte Zufahrt die Anschaffung, Verbringung und Montage von Steuer- oder Identifikationseinrichtungen an den Zufahrtspunkten und an den Fahrzeugen. Dies bringt in der Regel einen erheblichen Investitionsbedarf mit sich. Das Anfahren und Bedienen von Einrichtungen wie Kartenlesern zur Identifikation ist unfallgefährdend und zeitintensiv durch Rückstaus bei hohem Verkehrsaufkommen.
Für einzelne Zufahrtsspuren können im System Berechtigungen vergeben werden, die es z.B. ermöglichen, Besuchergruppen oder VIPs automatisiert einfahren zu lassen, während die entsprechende Spur für den übrigen Verkehr gesperrt bleibt.